„SoNAh“

Der demographische Wandel wird die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland zunehmend beeinflussen. Die Zahl älterer Menschen und der Rückgang von Jüngeren stellt die Altenhilfe vor Herausforderungen.

Neue Altenhilfekonzepte benötigen einen eigenen Ansatz, weil das Wissen über Angebote und Möglichkeiten oft nur in begrenztem Umfang vor Ort vorhanden ist, gleichzeitig aber auch viele Bürger bereit sind, sich sozial zu engagieren. Dieses unschätzbare Engagement muss durch ein eigenes Konzept gefördert und in die Planung eingebunden werden.

Zweifellos sind die Kirchen mit ihren Einrichtungen und Diensten vor Ort sowie Vereine und Initiativen vor Ort die Schlüsselakteure im Gemeinwesen. Sie verfügen über ganz besondere Stärken durch ihre Verortung im Quartier, ihre Nähe zu den Bewohnern und ihren Bedürfnissen, ihre konkrete Soziale Arbeit und nicht zuletzt durch die vielen Freiwilligen, die sich in den Gemeinden, Diensten und Einrichtungen engagieren.

Schwerpunkte

  • Vernetzung der bestehenden Angebote im Seniorenbereich für die Bürgerinnen und Bürger in ihrem „Wohnviertel“
  • Bildung neuer Versorgungsangebote mit Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern im eigenen „Wohnviertel“  z.B. niederschwelliges Betreuungsangebot für Senioren
  • Aktive Mitgestaltung im Wohnviertel generationsübergreifend ermöglichen
  • Entwicklung und Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements und Kooperation mit schon vorhandenen Anbietern
  • Gewinnung und fachliche Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für verschiedene Aufgaben und Tätigkeiten im Wohnviertel
  • Mitwirkung bei der Umsetzung des Konzepts „Wohnbebauung Euler-Gelände“ und Förderung einer lebendigen Nachbarschaft

Ziele

  • Leben und Wohnen in der eigenen Häuslichkeit möglichst lange erhalten
  • Wohnortnahe Versorgung ermöglichen
  • Erhaltung und Förderung von Mobilität
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Hilfe auf Gegenseitigkeit / Nachbarschaftshilfe
  • Ehrenamtliches Engagement unterstützen
  • Bedarfsgerechte Infrastrukturen (z.B. Einkauf, Ärzte)
  • Offene wohnortnaheTreffpunkte
  • Thematische Veranstaltungen
  • Beratungsangebote